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Mittwoch, 21. Dezember 2011:

FDP: Bootshaus in der Heisinger Aue muss bleiben

Die FDP-Ratsfraktion setzt sich mit Nachdruck für den Erhalt des Bootshauses in der Heisinger Aue ein. Das Bootshaus wird seit 1931 von der Kanuabteilung des Post- und Telekom-Sportvereins genutzt.

Da sich die naturschutzrechtlichen Vorgaben für diesen Bereich verschärft haben, will die Stadtverwaltung den Pachtvertrag kündigen und das in Vereinseigentum befindliche Bootshaus abreißen.

"Hier ist das Gebot der Verhältnismäßigkeit in erheblichem Maße verletzt. Die Kanuten tragen durch die Pflege des Vereinsgeländes zum Umweltschutz bei. Sie stören Nichts und Niemanden, sondern fördern den verantwortungsvollen Umgang der Vereinsmitglieder mit der Natur", empört sich FDP-Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß.

Unverständlich findet die FDP-Fraktion die Haltung der Stadtverwaltung vor allem, weil in unmittelbarer Nähe die von Dauerstau geplagte Bundesstraße 227 (Wuppertaler Straße) durch die Ruhraue führt. Die bei der Stadt zuständige Untere Landschaftsbehörde kann nicht schlüssig darlegen, warum die nur 30 Meter von der Ruhr entfernte Bundesstraße weniger schädigend sein soll, als der Kanusport und das kleine Vereinsheim.

Außerdem trägt die Präsens des Vereins zur "sozialen Kontrolle" des Gebiets bei, der häufig von Randalierern heimgesucht wird, die dort oft zerbrochene Glasflaschen und anderen Unrat hinterlassen.

"Der Verein nutzt dem Naturschutzgebiet mehr, als dass er schadet. Wir wollen, dass der Verein sein Bootshaus behalten und dort weiter Sport treiben kann. Die Verwaltung sollte sich vielmehr Gedanken machen, wie sie den Bau des Ruhralleetunnels beschleunigen und so die Wuppertaler Straße vom Dauerstau entlasten kann", so Schöneweiß.

Freitag, 16. Dezember 2011:

FDP kritisiert Scheitern der Sanierung der nördlichen Innenstadt

Das Scheitern des Sanierungskonzepts für die nördliche Innenstadt sieht der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Schöneweiß als schweren Rückschlag für die Entwicklung unserer Stadt an.

"Nun ist Planungsdezernent Hans-Jürgen Best in der Pflicht, zügig eine Lösung herbeizuführen. Seit Monaten wurden den Gremien schöne Pläne vorgestellt und es fehlten angeblich immer nur noch wenige Kommata, um die Entwicklung rund um die Kreuzeskirche in Angriff zu nehmen. Doch es war ein Fehler, die Unterschriften immer weiter heraus gezögert zu haben, anstatt die Sachen in Gang zu bringen", so Schöneweiß.

Die FDP-Fraktion fordert nun zeitnahes Handeln der Verwaltung. "Anstatt über unrealistische Planspiele, wie Wohnbebauung am Thurmfeld zu spekulieren, muss Planungsdezernent Best jetzt Lösungen präsentieren! Denn die Entwicklung dieses Viertels hat absoluten Vorrang. Nicht zuletzt, weil auch das Varieté-Theater GOP Interesse an einem attraktiven Umfeld hat", so Schöneweiß.